Der Bundespräsident betonte Österreichs Unterstützung für die Ukraine und den gemeinsamen Kampf gegen die Klimaerwärmung.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Mittwoch gemeinsam mit anderen Staatsoberhäuptern am Gipfeltreffen der Drei-Meere-Initiative in der rumänischen Hauptstadt Bukarest teilgenommen. In seiner Rede betonte er Österreichs Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine, "um Russlands gewalttätigen Neoimperialismus zu besiegen". Die Ukraine war im Juni 2022 als assoziierter Partnerstaat der Drei-Meere-Initiative eingeladen worden.
Alexander Van der Bellen begrüßte weiter, dass Griechenland nun der Drei-Meere-Initiative als Mitglied beitreten soll, wie dies der Gastgeber, Rumäniens Präsident Klaus Johannis, bereits im Vorfeld angekündigt hatte. Zudem soll die Republik Moldau ebenfalls assoziierter Partnerstaat werden. Die Staatspräsidentinnen der beiden Länder, Katerina Sakellaropolou und Maia Sandu, waren auf dem Gipfel ebenfalls anwesend.
Mit besonderem Nachdruck verwies der Bundespräsident zudem auf den Kampf gegen die Klimaerwärmung und auf die Unwetterereignisse im heurigen Sommer in der Steiermark und Slowenien. "Wir sollten daher unsere Aufmerksamkeit im Rahmen der Initiative auf den Aufbau einer klimaresistenten und umweltfreundlichen Infrastruktur richten. Bleiben wir vereint in unserem Ziel, die globale Erwärmung zu bekämpfen und eine grüne, sichere und nachhaltige Energiewende zu erreichen."
Klaus Johannis betonte seinerseits die Bedeutung der Drei-Meere-Initiative angesichts der aktuellen geopolitischen Situation, vor allem des Krieges Russlands gegen die Ukraine. Diese Plattform für den politischen Dialog auf hoher Ebene sei "im aktuellen geopolitischen Kontext zu einem wichtigen Instrument für die Stärkung der regionalen und europäischen Resilienz."