»Ich wünsche Ihnen bei der Wahrnehmung dieser verantwortungsvollen Aufgabe als Volksanwältin alles Gute.«
Elisabeth Schwetz ist am Mittwoch von Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Volksanwältin angelobt worden. Die 42-Jährige folgt auf den nunmehrigen Nationalratspräsidenten Walter Rosenkranz. Zuvor war Elisabeth Schwetz Bezirkshauptfrau von Wels-Land. Der Nationalrat hatte sie vergangene Woche mit großer Mehrheit bestellt. Ihre Funktion will Elisabeth Schwetz "verbindend" angehen und Erfahrungen von vorherigen Stationen einbringen.
Alexander Van der Bellen hieß die Volksanwältin in der Hofburg willkommen und gratulierte ihr "sehr herzlich" zur neuen Aufgabe: "Sie übernehmen Verantwortung." Die Volksanwaltschaft pries der Bundespräsident als bedeutende Einrichtung zum Schutz von Bürger- und Menschenrechten. Den bisherigen Werdegang von Schwetz sah er als "sehr gute Voraussetzung" für die Funktion. "Wichtig zu erwähnen" war Bundespräsident Van der Bellen deren Rolle als Obfrau des Sozialhilfeverbandes. Auch auf ihr Romanistikstudium nahm er Bezug: “Ich beneide Sie um Ihr Spanisch.”
Die Arbeit der #Volksanwaltschaft ist nicht nur für die Bürger:innen und für alle Menschen, die hier leben, wichtig, sondern auch für die Republik.
— Alexander Van der Bellen (@vanderbellen) November 27, 2024
Ich wünsche Elisabeth Schwetz bei der Wahrnehmung dieser verantwortungsvollen Aufgabe als Volksanwältin alles Gute. (vdb) pic.twitter.com/HnWRvktET0
"Ausdrücklich" bedanken wollte sich Alexander Van der Bellen bei Walter Rosenkranz für dessen bisherige Arbeit. Nachdem der Bundespräsident Elisabeth Schwetz per Handschlag und Unterschrift angelobt hatte, begrüßte er auch ihre Familie. Die Volksanwältin sagte, sie wolle nun als erstes ihre Mitarbeitenden kennenlernen und sich im neuen Job orientieren. Die aktuelle Funktionsperiode der Volksanwaltschaft geht bis Juni 2025.