Alexander Van der Bellen und Amtskollegen tauschten sich zu aktuellen Themen und Zusammenarbeit aus.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Treffen der Staatsoberhäupter deutschsprachiger Länder in Belgien teilgenommen. Am Dienstag, dem zweiten Tag des informellen Gipfels, tagten Bundespräsident Van der Bellen und seine Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier aus Deutschland, Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein sowie Großherzog Henri von Luxemburg im Beisein des belgischen Königs Philippe im Kabelwerk Eupen. Der Schweizer Bundespräsident Alain Berset war am Montag dabei.
In Eupen wurden die Staatschefs vom Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Oliver Paasch, empfangen. Nach der Besichtigung der Fabrik im deutschsprachigen Teil Belgiens stand ein Austausch zum Thema Kreislaufwirtschaft auf dem Programm.
🇦🇹🤝🇩🇪-Freundschaft
— A. Van der Bellen (@vanderbellen) September 12, 2023
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier & seine Frau Elke Büdenbender sind seit vielen Jahren gute Freunde. Umso mehr freuen sich Doris & ich über unser Zusammenkommen in Belgien beim traditionellen Treffen d. Staatsoberhäupter deutschsprachiger Länder. (1/4) pic.twitter.com/VphYET7sv9
Die jährlichen Zusammenkünfte dienen der informellen Diskussionen über aktuelle Themen und die fördern die Zusammenarbeit zwischen den Ländern . Es gibtkeine politischen Schlussfolgerungen, erklärte König Philippe von Belgien im Anschluss in einem Statement gegenüber Journalistinnen und Journalisten: "Während unserer Gespräche wurden zahlreiche aktuelle Themen angesprochen, insbesondere der tragische Krieg in der Ukraine, der uns alle auf die eine oder andere Weise betrifft."
Das traditionelle Treffen der Staatsoberhäupter deutschsprachiger Länder findet jährlich an wechselnden Orten statt. In Ostbelgien gibt es eine Minderheit von rund 70.000 deutschsprachigen Staatsbürgern.
Das nächste Gipfeltreffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter soll am 16. und 17. September 2024 in Luxemburg stattfinden.