Der Bundespräsident im Gespräch mit den Jugenddelegierten des Büro des Climate Museum in New York

»Die Klimakrise ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit.«

Bundespräsident nimmt am hochrangigen UN-Klimaschutzgipfel in New York teil. Programmpunkte: Besuch des Climate Museums, Gespräch mit UN-Generalsekretär Guterres und UN-Klimagipfel Sondergesandtem Luis Alfonso de Alba

Treffen der Vereinten Nationen zum Thema „Climate und Sustainable Development for All“ in New York vom 27. - 28. März 2019

Mittwoch, 27. März

09.00 Uhr (OZ):          Zusammentreffen mit dem Youth Advisory Council und Austausch über das anlaufende Projekt „Climate Speaks“, Administratives Büro des Climate Museum/New York

13.00 Uhr (OZ):          Gespräch mit António Guterres, UN-Generalsekretär, UN-Sekretariat/New York

14.30 Uhr (OZ):          Besuch in der Redaktion der New York Times, New York Times Büro/New York

17.00 Uhr (OZ):          Gespräch mit Michael Bloomberg, Bloomberg Tower/New York

 

Donnerstag, 28. März

09.30 Uhr (OZ):          Gespräch mit Maria Fernanda Espinosa Garces, Präsidentin der 73. UN-Generalversammlung, UN-Hauptquartier/New York

10.00 Uhr (OZ):          Teilnahme am Eröffnungssegment der UN-Generalversammlung-Veranstaltung „Climate and Sustainable Development for All“, UN-Hauptquartier/New York

11.45 Uhr (OZ):          Gespräch mit Javier Manzanares, Green Climate Fund Exekutivdirektor a.i., UN-Hauptquartier/New York

12.30 Uhr (OZ):          Gespräch mit Luis Alfonso de Alba, Sondergesandter für den UN-Klimagipfel 2019, UN-Hauptquartier/New York

13.00 Uhr (OZ):          Arbeitsmittagessen im Rahmen der UN-Generalversammlung-Veranstaltung „Climate and Sustainable Development for All“, UN-Hauptquartier/New York

 

"Jetzt braucht es den Mut, das Richtige zu tun", hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen vor seiner Teilnahme beim hochrangigen UN-Klimaschutz-Treffen nächste Woche in New York gesagt. Er nimmt dort auf Einladung der Präsidentin der UN-Generalversammlung, Maria Fernanda Espinosa Garces teil und will für mehr Mut beim Kampf gegen die Klimakrise werben.

Das UN-High-Level-Meeting am 28. März ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Pariser Klimaübereinkommens und soll die Brücke schlagen zwischen der UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice (COP24) im Dezember und dem für September 2019 in New York geplanten großen Klimagipfel von UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Das Jahr 2019 gilt als entscheidendes Jahr für das Pariser Klimaübereinkommen. Die internationale Staatengemeinschaft ist dazu aufgerufen, bis Jahresende ihre Klimaziele nachzuschärfen.

"Wir haben heute bereits die technischen Lösungen, um die Erderhitzung wirksam zu bekämpfen. Wir wissen, was zu tun ist. Der Schlüssel ist dabei die Umstellung der Energieversorgung von schmutziger fossiler Energie auf saubere erneuerbare Energie. Wir wissen auch, dass es ökonomisch um ein vielfaches günstiger ist, jetzt zu handeln, als nichts zu tun", sagte Alexander Van der Bellen am Donnerstag. Der Bundespräsident möchte seine internationale Initiative für mehr Klimaambition fortführen, die bereits von 18 weiteren Staats- und Regierungschefs unterstützt wird.

"Die Klimakrise ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit", stimmt Alexander Van der Bellen mit UNO-Generalsekretär Guterres überein. "Die Erderhitzung gefährdet Wohlstand und Frieden", sagte der Bundespräsident. Auch in Österreich seien die Auswirkungen bereits spürbar, beispielsweise durch Ernteausfälle, Unwetterkatastrophen, schwere Schäden in der Forstwirtschaft, Tropennächte in den Städten und schmelzende Gletscher.

Dies "sind Vorboten von weitaus dramatischeren Auswirkungen, die noch kommen, wenn wir nichts tun. Wir sind wahrscheinlich die letzte Generation in deren Händen es liegt, die schlimmsten Auswirkungen der Klimaerhitzung zu verhindern", betonte Van der Bellen, der darauf hinwies, dass die Klimakrise nur gemeinsam gelöst werden können. Das haben "auch die hunderttausenden Jugendlichen erkannt, die sich seit Monaten auf allen Kontinenten zusammenschließen, um für mehr Mut beim Kampf gegen die Klimakrise einzutreten."

Der Bundespräsident wird in New York zahlreiche bilaterale Gespräche führen, unter anderem auch mit UN-Generalsekretär Guterres und Luis Alfonso de Alba, dem Sondergesandten für den UN-Klimagipfel im September sowie dem ehemaligen New Yorker-Bürgermeister Michael Bloomberg, der sich intensiv für Klimaschutz einsetzt. Beim Meeting stehen unter anderem eine langfristige Planung sowie konkrete Implementierungsmaßnahmen, einschließlich Finanzierung, Aufbau von Kapazitäten und Forcierung kohlenstoffarme Technologien auf der Agenda.

APA/PRK

Teilnahme am hochrangigen UN-Klimaschutzgipfel in New York 27./28. März 2019

Fotos: Peter Lechner/HBF