Staatsbesuch in der Mongolei

Erster Staatsbesuch eines österreichischen Bundespräsidenten in der Mongolei

Alexander Van der Bellen: »Nur gemeinsam sind wir stark« - zahlreiche Abkommen zur Zusammenarbeit unterzeichnet.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Montag einen offiziellen Besuch in der Mongolei begonnen. In der Hauptstadt Ulaanbaatar wurde er von Staatspräsident Ukhnaa Khurelsukh mit militärischen Ehren empfangen. 

"Dieser Staatsbesuch markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte unserer bilateralen Beziehungen", betonte Alexander Van der Bellen. Er sei auch "ein Signal dafür, wie wichtig in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten Zusammenarbeit über Kontinente hinweg ist". "Dieser Besuch schlägt ein neues Kapitel in den freundschaftlichen Beziehung und der Zusammenarbeit zwischen den beiden Völkern unserer Länder auf und ist von besonderer historischer Bedeutung", so der mongolische Präsident Khurelsukh. Er wies darauf hin, dass Österreich vor sechs Jahrzehnten als eines der ersten westlichen Länder die 1911 erklärte Unabhängigkeit der Mongolei anerkannt habe.


 

Bundespräsident sieht "großes Potenzial"

Bundespräsident Alexander Van der Bellen bezeichnete seinen Besuch als "Ausdruck großer Wertschätzung für den demokratischen Weg, den die Mongolei vor über 30 Jahren eingeschlagen hat".

Die Mongolei ist das am dünnsten besiedelte Land der Welt. Sie ist 19 Mal größer als Österreich, hat aber nur gut drei Millionen Einwohner, von denen fast die Hälfte in der Hauptstadt Ulaanbaatar lebt. Van der Bellen war aus Japan angereist, wo er vergangene Woche Kaiser Naruhito getroffen und die Weltausstellung (EXPO) in Osaka besucht hatte.

Am Dienstag will Bundespräsident Van der Bellen mit Wirtschaftsdelegierten noch ein Business Round Table in Ulaanbaatar eröffnen.

Staatsbesuch in der Mongolei 26. Mai 2025
Staatsbesuch in der Mongolei 26. Mai 2025

Fotos: Peter Lechner/HBF