Empfang für Licht ins Dunkel

»Solidarität schafft den so wichtigen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.«

Beim Empfang anlässlich der 47. Aktion LICHT INS DUNKEL 2019/2020 dankt Bundespräsident Alexander Van der Bellen allen Sponsorinnen und Sponsoren, dem ORF und allen Spenderinnen und Spendern.

REDE von Bundespräsident Alexander Van der Bellen anlässlich der 47. Aktion LICHT INS DUNKEL 2019/2020
 

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Klaudia Tanner!

Sehr geehrter Herr Generaldirektor Alexander Wrabetz!

Sehr geehrte Sponsorinnen und Sponsoren!

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ORF!

Meine Damen und Herren!

 

Herzlich Willkommen in der Wiener Hofburg.

Heute ist ein Tag des Dankes.

Sie, als Sponsorinnen und Sponsoren, haben zum Gelingen der Spendenaktion “Licht ins Dunkel” wesentlich beigetragen.

Als Einzelne, oder mit Ihrem Unternehmen, oder mit Ihrer Organisation.

Dafür möchte ich Ihnen heute einfach ein großes “Dankeschön!” sagen.

 

Es ist natürlich ein stellvertretendes Danke.

In Wahrheit sind natürlich viel, viel mehr Menschen, in ganz Österreich beteiligt. Quer durch die Bevölkerung. Vom Pensionisten bis zur Generaldirektorin. Mit Aktionen, Initiativen und Veranstaltungen. Mit großen und mit kleinen Spenden.

Da ist viel Herzblut dabei. Das Gefühl der sozialen Verantwortung. Oft auch eine lange Treue zur guten Sache.

Ich glaube, das ist das Schöne an Österreich und seinen Menschen: Die Gemeinsamkeit. Der Zusammenhalt.

 

Meine Damen und Herren!

Lassen Sie mich an einige Schicksale erinnern bzw. an die Unterstützung, die möglich war:

Da war der immens wichtige Assistenzhund für das Mädchen mit Autismus.

Da war der Kommunikationscomputer mit Augensteuerung für die schwerstbehinderte Frau.

Da war das Baby ohne Schienbeine, dem nur eine schier unerschwinglich scheinende Operation in den USA helfen konnte.

Das zeigt, was alles möglich ist, wenn wir zusammenhelfen!

 

Neben den Sponsorinnen und Sponsoren gebührt natürlich dem ORF Dank:

Er ist das “Sprachrohr”, die mediale Plattform, von “Licht ins Dunkel”.

Seit Beginn, seit 1973, engagieren sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für „Licht ins Dunkel“.

Auch am 24. Dezember am Küniglberg, wo meine Frau Doris und ich auch heuer wieder dabei waren.

Teils geht man neue, innovative Wege. Die Spenderinnen und Spender von morgen wollen schließlich auch dort abgeholt werden, wo sie sind: In den sozialen Medien.

Ganz besonders danke ich dem Verein LICHT INS DUNKEL, dem Präsidenten, der Geschäftsführerin, dem gesamten Vorstand, und den sieben Mitgliedsorganisationen.

Sie kümmern sich verlässlich darum, dass das Geld punktgenau dorthin kommt, wo es gebraucht wird.

Sie arbeiten mit Sorgfalt, Effizienz und Nachhaltigkeit. Herzlichen Dank an Sie alle!

 

Meine Damen und Herren!

Die Basis von “Licht ins Dunkel” sind offene Augen und offene Herzen, Interesse am Schicksal eines anderen Menschen, Empathie und Solidarität. Solidarität ist eine der wichtigsten Werthaltungen für die Gestaltung der Zukunft.

Solidarität zeichnet so viele Menschen in Österreich aus. Sie schafft den so wichtigen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Nochmal Danke an Sie alle. Sie alle haben zum wiederholten Gelingen von „Licht ins Dunkel beigetragen. Danke.

Empfang für Licht ins Dunkel 25. Februar 2020

Fotos: Peter Lechner/HBF