Papst Franziskus

Bundespräsident: »Für mich wird der Name Franziskus immer für Nähe und Menschlichkeit stehen«

Als »Inspiration für Millionen Gläubige und weit darüber hinaus« sowie »Wegweiser der Hoffnung« würdigt Bundespräsident Alexander Van der Bellen den am Ostermontag verstorbenen Papst Franziskus.

Statement von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Tod von Papst Franziskus:

„Er reiste nach Lampedusa zu den Flüchtlingen und gedachte dort der vielen Toten im Mittelmeer. Er setzte sich für die Bewahrung der Schöpfung ein. Er sorgte dafür, dass Obdachlose in der Nähe des Petersplatzes duschen können. Er kritisierte menschenverachtende Worte und Gesten. 

So war Papst Franziskus. 
Ein Papst für soziale Gerechtigkeit. 

„Ich war fremd. Und ihr habt mich aufgenommen.“ Diese Bibelstelle hat er nicht nur öffentlich zitiert, er hat sie gelebt.

Er schaute nie weg, er schaute hin. Und mit ihm die Welt. 

„Buona sera – guten Abend“, das waren die ersten Worte von Franziskus nach seiner Wahl zum Papst. Direkt, freimütig und ganz nah den Menschen, zu denen er gesprochen hat. 

Und genau das war er: nah den Menschen. Er schaute nie weg, er schaute hin. Und mit ihm die Welt. Denn immer wieder richtete er einen Scheinwerfer überall dort hin, wo er das Wohl der Menschen gefährdet sah. Etwa durch Krieg, Diktatur oder Klimaveränderung. 

Papst Franziskus war er eine Inspiration. Ein Wegweiser der Hoffnung.

Für Millionen Gläubige und weit darüber hinaus war er eine Inspiration. Ein Wegweiser der Hoffnung. 

Bei meinen beiden Offiziellen Besuchen im Vatikan habe ich ihn als interessierten und aufmerksamen Menschen erlebt. Diese Gespräche werde ich in meiner Erinnerung bewahren. 

Für mich wird der Name Franziskus immer für Nähe und Menschlichkeit stehen. 

Buon viaggio, Papa Francesco. E grazie.“