Bundespräsident Alexander Van der Bellen reist zur belarussischen Grenze in Litauen.

Bundespräsident an der litauisch-belarussischer Grenze

Alexander Van der Bellen: »Der Schutz der Grenze zu Belarus ist für Litauens Sicherheit sehr wichtig - und liegt im Interesse von uns allen«.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist derzeit in Litauen zu einem offiziellen Besuch. Das baltische Land ist aufgrund seiner Geographie besonders exponiert – seine Nachbarländer sind, neben Lettland und Polen, im Südwesten Russland (Exklave Oblast Kaliningrad) und im Osten Belarus. Um mehr über die aktuelle Lage an der litauisch-belarussischen Grenze zu erfahren, ist der Bundespräsident eben dorthin am Donnerstag zu einem Lokalaugenschein mit dem litauischen Innenminister sowie Expertinnen und Experten des Grenzschutzes gereist. 25 Minuten von der Hauptstadt Vilnius entfernt, befindet sich der Grenzposten Padvarionys. 

Vor Ort erhielt der Bundespräsident ein Briefing zu aktuellen Herausforderungen an der EU-Außengrenze und besichtigte das dortige Überwachungszentrum. Mittels Helikopter überflog der Bundespräsident schließlich das Grenzgebiet zu Belarus.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen:

„Litauen grenzt an Russland und Belarus und ist dadurch unmittelbar hybriden Angriffen aus dem Osten ausgesetzt, etwa der gezielten Instrumentalisierung schutzbedürftiger Migrantinnen und Migranten. Hier vor Ort ist spürbar: Der Schutz der Grenze zu Belarus ist für Litauens Sicherheit sehr wichtig - und im Interesse von uns allen.“

Lokalaugenschein an der litauisch-belarussischen Grenze 9. Oktober 2025
Lokalaugenschein an der litauisch-belarussischen Grenze 9. Oktober 2025

Fotos: Präsidentschaftskanzlei und Peter Lechner/HBF