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"Boliviens Präsident Evo Morales kann Heimreise fortsetzen" Statement von Bundespräsident Heinz Fischer

03.07.2013 | Presseaussendungen

Ungeplanter Zwischenstopp des Staatsoberhauptes nach dem Abflug aus Russland. Einige EU-Länder verweigerten die Überflugsgenehmigung aufgrund des Gerüchtes, der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden sei an Bord

Foto: Bundespräsident Heinz Fischer und sein Amtskollege Evo Morales auf dem Wiener Flughafen: Der bolivianische Präsident dankte "für die große Gastfreundschaft Österreichs!"

Hier das Statement des Bundespräsidenten:

"Heute um 7.45 Uhr hat mich Präsident Evo Morales, den ich als Freund betrachte, telefonisch kontaktiert und mir mitgeteilt, dass er sich am Flughafen Schwechat befindet, weil der Luftraum über europäische Länder, insbesondere Spanien, für seine Maschine gesperrt wurde, und er die weiteren Entwicklungen in Wien abwarte.

Ich habe Evo Morales zugesagt, mit ihm am Flughafen Wien-Schwechat zusammenzutreffen und die Gelegenheit auch zu einem Gedankenaustausch mit dem Präsidenten Boliviens zu benutzen. In der Zwischenzeit sind die erforderlichen Fluggenehmigungen eingetroffen und der Präsident Boliviens kann seine Heimreise fortsetzen.

Er hat mich bei der Verabschiedung gebeten, der Republik Österreich und den österreichischen Behörden seinen großen Dank für die Gastfreundschaft und für die ausgezeichnete und korrekte Behandlung während des ungeplanten Zwischenaufenthalts auszudrücken", so der Bundespräsident.

Österreichische Präsidentschaftskanzlei

Astrid Salmhofer, Sprecherin des Bundespräsidenten

 A-1014 Wien, Hofburg, Ballhausplatz
Tel. +43-1-53422-251, Fax +43-1-53422-9251

astrid.salmhofer@remove-this.hofburg.at

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