Rootline Navigation

Lebenslauf

geboren am 9. Oktober 1938 in Graz;
nach dem Krieg in Wien aufgewachsen
Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Wien; Matura 1956
Militärdienst beim Österreichischen Bundesheer
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien
Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften 1961
anschließend Gerichtsdienst
Habilitation für Politikwissenschaften an der Universität Innsbruck 1978
zum Professor für Politikwissenschaften ernannt 1994

verheiratet mit Margit Fischer, geborene Binder, seit 1968
Kinder: Philip (geboren 1972) und Lisa (geboren 1975)


Politische Karriere:

Am 8. Juli 2010 Angelobung für die zweite Amtsperiode.
Am 25. April 2010 Wiederwahl für eine Zweite Amtsperiode (bis 2016) mit 79,3% der gültig abgegebenen Stimmen.
Am 25. April 2004 mit 52,4% der Stimmen zum Bundespräsidenten der Republik Österreich gewählt.
1990 - 2002 Präsident des Österreichischen Nationalrates
1983 - 1987 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
1993 - 2004 Stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas
1979 - 2004 Stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Österreichs
1975 - 1983 und 1987 - 1990 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im Österreichischen Nationalrat
1971 - 2004 Mitglied des Österreichischen Nationalrates
ab 1963 Sekretär der Sozialdemokratischen Fraktion im Österreichischen Nationalrat

 
Sonstige Funktionen:

seit 2005 Ehrenpräsident der Naturfreunde Österreich
seit 2004 Schirmherr der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
2003 - 2004 Vizepräsident im Östereich-Konvent
2002 - 2004 Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates
1996 - 2004 Vizepräsident des Österreichischen Institutes für Höhere Studien
1995 - 2002 Präsident des Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus
1993 - heute Mitbegründer und Mitherausgeber des Journals für Rechtspolitik
1987 - 2003 Mitglied des Rates für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Österreich
1987 - 1990 Mitglied im Landesverteidigungsrat
1976 - 2005 Vizepräsident der Österreichisch-Chinesischen Gesellschaft
1975 - 2002 Mitglied des Rates der Interparlamentarischen Union (IPU)
1972 - 2005 Präsident der Naturfreunde Österreich
1972 - 2004 Mitherausgeber der Österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaften
1972 Mitbegründer der Österreichischen Zeitschrift für Politikwissenschaften 
1971 - 1974 Mitglied im Expertenkollegium für Probleme der Grund- und Freiheitsrechte
1970 Mitbegründer der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaften
1970 Mitbegründer von Amnesty International in Österreich
1969 - 1987 Mitherausgeber der Monatszeitschrift "Die Zukunft"
1968 - 1972 Mitglied in der Hochschulreform-Kommission


Zahlreiche Bücher und Publikationen, darunter

- Überzeugungen - Eine politische Biografie (Wien 2006)
- Wende-Zeiten - ein österreichischer Zwischenbefund (Wien 2003)
- Reflexionen (Wien 1998)
- Die Kreisky-Jahre 1967-1983 (Wien 1993)
- Kommentar zur Österreichischen Nationalratswahlordnung 1992
- Herausgabe der Reden von Bruno Kreisky (2 Bände, Österreichische - Staatsdruckerei Wien 1981)
- Das politische System Österreichs (Wien 1974)
- Texte zur Österreichischen Verfassungsgeschichte (Wien 1970)
- Kommentar zur Geschäftsordnung des Österreichischen Nationalrats (gemeinsam mit Dr. W. Czerny, Wien 1968)

Ehrendoktorat der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tel Aviv (2008)
Ehrendoktorat der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften (2009)
Zahlreiche Orden und Ehrenzeichen