Arbeitsgespräch mit Li Zhanshu und Übergabe von Yuan-Yuan

Übergabe des Panda-Männchens an den Tiergarten Schönbrunn

»Yuan Yuan unterstreicht die Freundschaft zwischen China und Österreich auf besondere Weise.«

Nach einem Arbeitsgespräch mit dem Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses der Volksrepublik China, Li Zhanshu, in der Präsidentschaftskanzlei übernimmt der Tiergarten Schönbrunn offiziell das Panda-Männchen Yuan Yuan aus China. 

Im Kaiserpavillon wurden die offiziellen Unterlagen des Großen Pandas übergeben. Bundespräsident Van der Bellen nahm sich während der Regierungskrise Zeit, um das Panda-Männchen in Wien willkommen zu heißen. Alle Pandabären im Tiergarten sind Leihgaben. Der Bundespräsident attestierte den aus China stammenden Pandas eine "gewisse diplomatische Mission", die sie zu erfüllen hätten und sah sie als "Symbol der Freundschaft" zwischen Österreich und der Volksrepublik China. Laut dem Bundespräsidenten sei es nicht selbstverständlich, dass China die Besucherlieblinge Österreich zur Verfügung stelle. "Wir wissen es sehr zu schätzen. Yuan Yuan ist hier in besten Händen", sagte Alexander Van der Bellen.

Auch der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses und damit eigentlicher Parlamentspräsident Chinas, Li Zhanshu, erklärte die Pandas zu Botschaftern der Völkerverständigung. Er zeigte sich überzeugt, dass Yuan Yuan ebenso wie das seit 2003 im Tiergarten Schönbrunn lebende Panda-Weibchen Yang Yang in Wien glücklich sein könnten. Schließlich habe Yang Yang gemeinsam mit dem im Dezember 2016 verstorbenen Panda-Männchen Long Hui für fünf Pandababys gesorgt - darunter einmal Zwillinge, was eine Seltenheit darstellt. 
 

Übergabe des Pandabären Yuan-Yuan an den Tiergarten Schönbrunn

Fotos: Peter Lechner/HBF