Arbeitsmittagessen anlässlich der Herbsttagung der Bischofskonferenz in Wien

Arbeitsmittagessen beim Bundespräsidenten als Auftakt der Bischofskonferenz

Alexander Van der Bellen dankt den Vertretern der Kirche für ihre Tätigkeit für unsere Gesellschaft.

Mit einem Mittagessen bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Montag die Herbst-Vollversammlung der Bischofskonferenz begonnen. Alexander Van der Bellen lobte dabei die Beziehungen zwischen Staat und Kirche und dankte den Vertretern der Kirche für ihre Tätigkeit für unsere Gesellschaft. Unmittelbar nach dem Mittagessen stand erstmals eine Tagung der katholischen gemeinsam mit der orthodoxen Bischofskonferenz auf dem Programm.

Bundespräsident Van der Bellen würdigte die Beziehungen zwischen dem Staat und den gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften als "äußerst kooperativ und vertrauensvoll". Genauso vertrauensvoll sei auch das Verhältnis der Kirchen und Religionsgesellschaften untereinander.

Sowohl nach innen als auch nach außen habe Österreich die besondere Aufgabe als Brückenbauer, das bedeute "Arbeiten in die Zukunft", meinte der Bundespräsident bei dem Mittagessen. "Die österreichischen Bischöfe zeigen, wie wichtig und zugleich selbstverständlich das Verstehen über Grenzen hinweg ist. Friede in der Welt lebt auch vom Frieden zwischen den Konfessionen und Religionen. Diese Überzeugung so vieler geistlicher Amtsträger in den verschiedenen Kirchen und Religionen ist heute aktueller denn je. Damit der Friede wachsen kann, braucht es die Einbeziehung der Kirchen und den Dialog zwischen den Kirchen, Religionen und Kulturen", zeigte sich das Staatsoberhaupt überzeugt.

Für Alexander Van der Bellen zeigt die Arbeit der Kirche in Bildung, Gesundheit, Pflege und Sozialem, wie sehr christliche Solidarität im In- und Ausland gleichermaßen gelebt wird.

Arbeitsmittagessen anlässlich der Herbsttagung der Bischofskonferenz in Wien 4. November 2019

Fotos: Peter Lechner/HBF