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Staatsbesuch: Luxemburgisch-österreichisches Wirtschaftsforum

16.04.2013 | Presseaussendungen

Bundespräsident Heinz Fischer und Großherzog Henri in der Wirtschaftskammer Österreich. Die Themen des Treffens u. a.: der europäischen Datenaustausch im Bankensektor und bilaterale Kooperationen im Wissenschaftsbereich

Wien - Im Rahmen seines dreitägigen offiziellen Besuchs in Österreich nahm Henri von Nassau, Großherzog von Luxemburg, heute (Dienstag) gemeinsam mit dem  Bundespräsident Heinz Fischer am luxemburgisch-österreichischen Wirtschaftsforum in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien teil.

In seiner Begrüßungsrede gratulierte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl dem Großherzog zu seinem heutigen Geburtstag und wies auf die guten wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Staaten hin sowie auf die gemeinsame Linie in vielen wirtschaftlichen Belange insbesondere bei der aktuellen Diskussion um den europäischen Datenaustausch im Bankensektor. Leitl: "Diesbezüglich sind wir Verbündete mit den gleichen Interessen. Weder Luxemburg noch Österreich ist eine Steueroase! Gemeinsam wollen wir aber gegen tatsächliche Steueroasen innerhalb Europas ankämpfen und fordern klare Spielregeln für alle."

Bundespräsident Heinz Fischer betonte, dass derartige Wirtschaftsforen, wie sie von der Wirtschaftskammer Österreich regelmäßig auch im Rahmen von Staatsbesuchen abgehalten werden, positiv zu einer Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den jeweiligen Staaten beitragen. Gerade von dem heute abgehaltenen luxemburgisch-österreichischen Wirtschaftsforum erhofft sich der Bundespräsident eine Belebung der wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen beiden Ländern, da hier noch viel Platz nach oben bestehe und es auch viele Möglichkeiten auf beiden Seiten gebe.

Großherzog Henri unterstrich ebenfalls die exzellenten Beziehungen zwischen Österreich und Luxemburg. Österreich habe für sein Land eine wichtige Vorbildfunktion, vor allem, was die Diversität seiner Wirtschaft und den Stellenwert der kleinen und mittleren Unternehmen betreffe, die viel zur wirtschaftlichen Stabilität beitragen. Der Großherzog bedankte sich auch für die gastfreundliche Aufnahme von jährlich rund 800 luxemburgischen Studierenden auf österreichischen Universitäten.

Luxemburgs Wirtschaftsminister Etienne Schneider ging auch auf den vom Großherzog angesprochenen Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik zu einer Diversifizierung der luxemburgischen Wirtschaft ein: "Dabei können wir auch von Österreich lernen, das eine sehr breit gefächerte Unternehmenslandschaft habe." Gerade in den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Innovation sei Österreich ein Vorbild. Um diese Segmente in Luxemburg voranzutreiben, wurden im Rahmen des Staatsbesuchs auch von luxemburgischer Seite Kooperationen mit der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Universität Innsbruck abgeschlossen.

Quelle: Wirtschaftskammer Österreich/PrK

 

 

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