Santiago de Chile - Chile ist für österreichische Firmen laut der österreichischen Wirtschaftskammer (WKO) aufgrund der stabilen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse ein attraktiver Standort für die Errichtung eines Stützpunktes in der Region geworden. Heute, Donnerstag, findet im Rahmen des Besuchs von Bundespräsident Heinz Fischer in Chile in Santiago ein Wirtschaftsforum statt. Es bestehen derzeit rund 40 Niederlassungen österreichischer Unternehmen - mit steigender Tendenz. Aktuell ist Chile hinter Brasilien und Mexiko der drittwichtigste Exportmarkt und Handelspartner für Österreich in Lateinamerika. Chile hatte in den vergangenen Jahren nicht nur mit der Wirtschaftskrise, sondern auch mit den Folgen des schweren Erdbebens vom Februar 2010 zu kämpfen. Dennoch handelt es sich um eine der stabilsten Volkswirtschaften in Lateinamerika. 2012 wird das Land nach Informationen der Wirtschaftskammer mit prognostizierten 5,3 Prozent eine der höchsten Wirtschaftswachstumsraten aller OECD-Staaten aufweisen, Marktchancen für österreichische Produkte und Dienstleistungen gibt es vor allem in allen traditionellen Import-/Exportsektoren, wobei vor allem die Konkurrenz aus Asien in vielen Sektoren zu spüren ist. Österreichische Firmen sind in den Bereichen der konventionellen und erneuerbaren Energie aktiv, in der Baubranche oder im Infrastrukturbereich. Ganz generell ist Lateinamerika für Österreichs Wirtschaft und die Europäische Union eine Erfolgsgeschichte, wie WKO-Präsident Christoph Leitl Mitte Mai in Wien festgestellt hatte. Seit 2006, als in Wien der "EU-LAC Business Summit" stattfand, hat sich der Handel zwischen der EU und dem Subkontinent verdoppelt. (Schluss) ed/ar |
Quelle: APA/PrK |
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