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Gemeinsames Pressegespräch mit Liechtensteins Staatsoberhaupt

09.04.2013 | Presseaussendungen

Angesprochen auf das derzeit diskutierte Thema "Bankgeheimnis" und internationalen Datenaustausch forderte der Bundespräsident: "Die österreichischen Sparer müssen wie bisher verlässlich und seriös behandelt und geschützt werden"

Wien - Nach der österreichischen Regierungsspitze hat auch Bundespräsident Heinz Fischer Verhandlungsbereitschaft in Sachen Bankgeheimnis signalisiert. Man sei zu Gesprächen bereit, "wenn sich am internationalen Datenaustausch etwas in vernünftiger Weise verändern und verbessern lässt", erklärte der Bundespräsident am Dienstag nach einem Gespräch mit seinem liechtensteinischen Amtskollegen, Fürst Hans-Adam II, vor Journalisten in Wien.

Vernünftig heiße, "dass die Vorteile größer sind als die Nachteile, die man damit auslöst", so Heinz Fischer.

An der Situation österreichischer Sparer, die in Österreich ihr Geld anlegen, dürfe sich jedoch keinesfalls etwas ändern, forderte der Bundespräsident. Diese müssten "so wie bisher verlässlich und seriös behandelt und geschützt" werden.

bae/rf

Quelle: APA/PrK

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