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Gemeinsamer Einsatz für die Wiederbelebung des Donautourismus

08.07.2013 | Presseaussendungen

Heinz Fischer in Grein in Oberösterreich. Das Land war vom Hochwaser stark betroffen: "Hervorragend, wie die Donauregion wieder dasteht! Ein Wunder an menschlicher Organisationskraft", war er bei der Pressekonferenz beeindruckt

Bundespräsident Heinz Fischer hat sich am Montag in den Dienst des Donau-Tourismus gestellt, der nach dem Hochwasser mit der Skepsis von Urlaubern zu kämpfen hat. Bei einer Wanderung auf einem Abschnitt des Donausteigs bei Grein überzeugte sich das Staatsoberhaupt persönlich davon, dass die Region keineswegs mehr den Eindruck eines Katastrophengebiets macht.

Der Donaubereich war vom diesjährigen Hochwasser stark betroffen. Besonders schlimme Überflutungen gab es im Eferdinger Becken. Im Bezirk Perg blieben hingegen Gebiete, die 2002 stark in Mitleidenschaft gezogen worden waren, durch den Machlanddamm weitgehend trocken. Dennoch hatten zuletzt Fremdenverkehrsbetriebe immer wieder Stornierungen mit der Begründung "Wir verbringen unseren Urlaub in keinem Katastrophengebiet" hinnehmen müssen, wie die Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich berichtete.

Laut Arbeitsgemeinschaft Donau Österreich, in der Oberösterreich, Niederösterreich und Wien zusammenarbeiten, verzeichnete die Donau-Region 2012 rund 15,5 Mio. Nächtigungen. Daher sei nach dem Hochwasser mit Hochdruck gearbeitet worden, um den Donauradweg und die überfluteten Gebiete möglichst rasch wieder zu säubern. Der Radweg, dessen österreichischen Abschnitt im Vorjahr 630.000 Gäste frequentiert haben, ist durchgehend von Passau bis Bratislava befahrbar.

Auch die Schiffanlegestellen sind bereits repariert und haben wieder den Normalbetrieb aufgenommen.

"Es ist wie ein Wunder der Natur und der menschlichen Organisationskraft, wie hervorragend die Donauregion wieder dasteht", so der Bundespräsident beeindruckt.

ver/zie/ggr

Quelle: APA/PrK

 

 

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