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Ein "schwieriges Ressort" feiert sein 40. Gründungsjubiläum

02.02.2012 | Presseaussendungen

Heinz Fischer gratuliert dem Gesundheitsministerium und lobt beim Festakt mit vielen Ex-MinisterInnen die "Erduldung blauer Flecken"

Wien - Mit einem Aufmarsch ehemaliger MinisterInnen ist am Donnerstagabend in Wien das 40. Gründungsjubiläum des Gesundheitsministeriums gefeiert worden. Als oberster Gratulant stellte sich Bundespräsident Heinz Fischer ein, der in seiner Festrede die Errungenschaften des "schwierigen Ressorts" hervorhob und dem aktuellen Gesundheitsminister Alois Stöger (S) und seinen 15 Vorgängern für die erduldeten blauen Flecken in der politischen Auseinandersetzung dankte. 

Zur persönlichen Entgegennahme des Danks hatten sich Herbert Salcher (S, 1979-1981), Harald Ettl (S, 1989-1992), Michael Ausserwinkler (S, 1992-1994), Christa Krammer (S, 1994-1997), Herbert Haupt (damals F, 2000-2003), Maria Rauch-Kallat (V, 2003-2007) und Andrea Kdolsky (V, 2007-2008) im Festsaal des Ministeriums eingefunden. 

Für sie alle zählte Heinz Fischer die Eckpunkte ihrer Amtsperioden auf, während er beim aktuellen Minister vor allem dessen schon drei Jahre währende Ausdauer hervorhob. "Jeder Tag länger, wo du im Amt bist, steigt der Durchschnitt für alle Gesundheitsminister", lobte der Bundespräsident.

Alois Stöger würdigte vor allem die Leistung des seinerzeitigen SP-Bundeskanzlers Bruno Kreisky, der mit der Gründung des Ressorts 1972 dem "Sterben vor der Zeit" entgegentreten wollte. Das sei gelungen, sagte er unter Verweis auf die seit damals um rund zehn Jahre gestiegene Lebenserwartung bei Frauen und Männern. Das Gesundheitssystem leiste einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft, betonte der Minister. "Ein Mensch, der sich fürchten muss, krank zu werden, weil er möglicherweise eine Behandlung nicht bezahlen kann, ist kein freier Mensch." ham/bei

Quelle: APA/PrK

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