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Bundespräsident Van der Bellen tief betroffen über den Tod von Bundesministerin Sabine Oberhauser

23.02.2017 | Presseaussendungen

Eine höchst engagierte Gewerkschafterin und überzeugte Frauenpolitikerin hat den Kampf gegen Krebs verloren

Wien

"Ich bin tief betroffen darüber, dass Bundesministerin Sabine Oberhauser ihren Kampf gegen den Krebs verloren hat. Sie ist mit ihrer Erkrankung sehr offen umgegangen, dafür hat sie meinen großen Respekt. Mein Mitgefühl gehört ihren Angehörigen", sagt Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Tod der Gesundheits- und Frauenministerin.

Sabine Oberhauser war eine überzeugte Gewerkschafterin, erinnert der Bundespräsident, und setzte sich vehement für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. So hat sie sich anfangs für Interessen der angestellten Ärzte eingesetzt und wurde schließlich zur Vizepräsidentin des ÖGB gewählt. Unvergessen bleiben wird auch ihr starkes frauenpolitisches Engagement, sei es als Mitglied des Vereins der Wiener Frauenhäuser, als Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, als Vorstandsmitglied der European Women‘s Lobby oder als Frauenvorsitzende des Gewerkschaftsbundes. Als Abgeordnete im Nationalrat hat sie sich für Verbesserungen im Gesundheitssystem eingesetzt, viele Veränderungen tragen auch ihre Handschrift als Verhandlerin. Gekrönt wurde ihre Karriere schließlich durch die Berufung zur Gesundheits- und Frauenministerin. "Ihre Fröhlichkeit, ihre Kompetenz und ihr Engagement werden uns fehlen", so der Bundespräsident.

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