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Bundespräsident als "Türöffner" für Österreichs Wirtschaft in Tadschikistan

13.03.2013 | Neue Bilder

Präsident Emomali Rachmon empfängt Heinz Fischer mit militärischen Ehren in der Hauptstadt Duschanbe. Danach folgt ein Wirtschaftsforum. Die ehemalige Sowjetrepublik will seine Energieversorgung modernisieren

Duschanbe/Wien: Mit militärischen Ehren ist Bundespräsident Heinz Fischer am Mittwochvormittag (Ortszeit) zu einem Offiziellen Besuch in Tadschikistan begrüßt worden. Sein tadschikischer Amtskollege Emomali Rachmon empfing ihn anschließend im Präsidentenpalast (Qasri Millat) in der Hauptstadt Duschanbe zu einem Arbeitsgespräch.

Es ist das erste Mal, dass ein österreichisches Staatsoberhaupt die frühere Sowjetrepublik in Zentralasien besucht.

In Duschanbe eingetroffen war Heinz Fischer bereits am späten Dienstagabend zusammen mit seiner Gattin Margit, dem Zweiten Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer, Gesundheitsminister Alois Stöger und Außenamts-Staatssekretär Reinhold Lopatka.

Eine Wirtschaftsdelegation unter Führung von Wirtschaftskammer-Vizepräsident Richard Schenz begleitet den Bundespräsidenten.

Präsident Rachmon regiert sein Land seit 1992. Österreich nahm vor 21 Jahren diplomatische Beziehungen zu Tadschikistan auf.

Der Handel zwischen Österreich und dem gebirgigen Land befindet sich bisher aber auf niedrigem Niveau. Heinz Fischer hatte Amtskollegen Rachmon im Juni 2011 schon einmal in der Hofburg empfangen.

Im Bereich Wasserkraft, in dem auch österreichische Firmen einiges Know-How anzubieten haben, sucht das flüsse- und seenreiche Hochgebirgs-Land Tadschikistan internationale Geldgeber für die Modernisierung von Kraftwerken und die Realisierung neuer Projekte.  

Auf dem österreichisch-tadschikischen Wirtschaftsforum sind daher zahlreiche Firmen der Wasserkraft-Branche aus Österreich vertreten.

Am Donnerstag reist der Bundespräsident in das benachbarte Kirgisistan weiter.

mri/hoc/chg/jeg

Quelle: APA/PrK

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