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Bundespräsident Alexander Van der Bellens offizieller Steiermark-Besuch

08.11.2017 | Presseaussendungen

Gespräche mit dem steirischen Landeshauptmann, der Landesregierung sowie den Mitgliedern des Präsidiums des Landtages und Sub auspiciis-Promotion an der TU Graz

Bundespräsident Alexander Van der Bellen war am Mittwoch zum ersten offiziellen Steiermark-Besuch in Graz. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hat ihm am Vormittag die steirische Landesregierung vorgestellt und zu Mittag zum Essen mit Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Bereiche geladen. Am Nachmittag stand für Alexander Van der Bellen eine Sub auspiciis-Promotion an der TU Graz am Programm.

Der Bundespräsident war zwar seit seiner Amtseinführung schon mehrfach in der Steiermark, vor allem in Mürzsteg und bei den Special Olympics, doch am Mittwoch war es der erste offizielle Besuch. Hermann Schützenhöfer dankte Alexander Van der Bellen, dass er "in einer politisch bewegenden Zeit ein besonnener, ausgleichender und fester Bundespräsident" sei. Der steirische Landeshauptmann verlasse sich darauf, dass er das Richtige mache und die Geschicke mit "guter und ruhiger Hand" führe.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen  meinte, dass er sich mittlerweile an die "habsburgischen Geweihe" und ausgestopften Tiere im Jagdschloss gewöhnt habe. Er schwärmte von der Südsteiermark und lobte die international hervorstechende Forschungs- und Entwicklungsquote. Diese sei auf die forschungsintensiven Unternehmungen zurückzuführen sowie auf die Kooperationen mit den Hochschulen. Letztere freue ihn als "Uni-Menschen" besonders. Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer sprach von einem konstruktiven und freundschaftlichen Gespräch mit Alexander Van der Bellen.

Der Bundespräsident erkannte in der steirischen Regierung auch zu einem gewissen Grad ein Vorbild für die Regierungsbildung in Wien: "In der Steiermark funktioniert es offenbar, dass man sachlich zusammenarbeitet und nicht jeden Konflikt nach außen trägt. Das ist eine Art der Zusammenarbeit, die man nur begrüßen kann." 

APA/PRK


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