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Arbeitsgespräch des Bundespräsidenten mit Außenminister Laurent Fabius in Paris

06.11.2013 | Presseaussendungen

Mali, Syrien, der Iran, aber auch die innenpolitische Situation in Österreich und Frankreich sowie die EU-Wahlen im Mai 2014 standen im Zentrum des Treffens. Abschluß der Frankreichreise ist die Kulturhauptstadt Marseille

Paris (APA) - Ein Arbeitsfrühstück mit Außenminister Laurent Fabius in der österreichischen Botschaft hat am Mittwochvormittag den Abschluss der politischen Gespräche von Bundespräsident Heinz Fischer in Paris gebildet. Inhaltlich standen dabei ähnliche Themen im Mittelpunkt wie bereits am Vortag bei Staatspräsident Francois Hollande: Mali, Syrien, der Iran, aber auch die innenpolitische Situation in Österreich und Frankreich sowie die Bedeutung der EU-Wahlen im Mai 2014, wie Heinz Fischers Sprecherin Astrid Salmhofer im Anschluss der Gespräche vor Journalisten erklärte.
Laurent Fabius habe Bundespräsident Heinz Fischer die "dramatische Situation“ in Mali geschildert und sich besorgt über ein mögliches Übergreifen terroristischer Aktivitäten auf die Nachbarländer der Sahelzone gezeigt, so Astrid Salmhofer.

Erst am Wochenende zeigte die Ermordung zweier französischer Journalisten im Norden des Landes einmal mehr, dass die Lage alles andere als unter Kontrolle ist und islamistische Tuareg-Rebellengruppen die Staatsmacht weiterhin untergraben.

Das Thema Iran, wo sich Österreich zuletzt immer stärker bemühte eine Vermittlerrolle einzunehmen, war in Frankreich am Mittwoch ein besonders brisantes. War doch der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif zu Gesprächen bei Fabius in Paris. Sowohl Heinz Fischer als auch Laurent Fabius seien sich einig gewesen, dass die neue iranische Führung, "die Chance für einen substanziellen Dialog“ biete, sagte Astrid Salmhofer.

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