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41. Auflage von "Licht ins Dunkel" von Bundespräsident Heinz Fischer eröffnet

07.11.2013 | Presseaussendungen

Bundespräsident Heinz Fischer zeigt sich beim offiziellen Auftakt von "Licht in Dunkel" beeindruckt von "der zur Institution gewordenen Aktion der Nächstenliebe"

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer hat sich beim gut besuchten Auftakt zur 41. Auflage von "Licht ins Dunkel" am Donnerstag in der Wiener Hofburg vom anhaltenden Erfolg der Spendenkampagne beeindruckt gezeigt. Diese sei eine "zur Institution gewordene Aktion der Nächstenliebe" geworden, betonte Fischer. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bezeichnete die Spenden-Aktion als "machtvolles Zeichen der Solidarität".

Heinz Fischer ging als "Licht ins Dunkel"-Schirmherr in seiner Auftaktrede auf das Problem der sozialen Gerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft ein. "Man muss das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit durchsetzen, auch gegen Widerstände", so der Bundespräsident. Besonders hob er die Rolle des ORF hervor: "Ohne den ORF könnte 'Licht ins Dunkel' nicht so erfolgreich sein wie es ist".

ORF-General Wrabetz betonte vor allem die Widersprüche zwischen dem Reichtum der österreichischen Gesellschaft und der gleichzeitigen Zunahme von Armut. Er bezeichnete "Licht ins Dunkel" als eine "Plattform der Verbindung zwischen Menschen". Einzelne hätten dadurch die Möglichkeit, anderen Menschen in Not zu helfen.

Gelobt wurde das Rekordergebnis der Kampagne im Vorjahr. Mehr als 13,6 Millionen Euro waren 2012/13 gesammelt worden. Seit Beginn der Aktion im Jahr 1973 wurden insgesamt 227 Millionen Euro gespendet. "Zweistellige Millionenbeträge pro Jahr, an das haben wir uns fast schon gewöhnt. Und dass dieses Niveau gehalten wird, ist keine Selbstverständlichkeit", so Heinz Fischer.

Zu Gute gekommen sind die Spenden des vorigen Jahres unter anderem 434 Sozial- und Behinderten-Projekten sowie 5.032 hilfsbedürftigen Familien mit 12.455 Kindern.

Zur Unterstützung für "Licht ins Dunkel" haben heuer Größen der heimischen Musiklandschaft wie Hubert von Goisern, Christina Stürmer und Andreas Gabalier eine CD produziert. Pro verkauftem Exemplar gehen fünf Euro als Fixbetrag an "Licht ins Dunkel". Im Idealfall, so hieß es, könnte der Tonträger der Ausgangspunkt für eine jährlich erscheinende "Licht ins Dunkel"-Compilation sein.

Quelle: APA/PRK

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