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Miniaturenkabinett



Das sogenannte „Miniaturenkabinett“ war einst das Arbeitskabinett Maria Theresias. Hier stand ihr zierlicher Schreibtisch, der sich heute im Nebenraum befindet. Den Namen erhielt das Zimmer später nach einer von Franz II. angelegten Sammlung größtenteils sehr wertvoller Miniaturen. Viele der Bildchen stellen Angehörige oder Verwandte des Kaiserhauses dar, doch finden sich auch allegorische Darstellungen.

 


Wieder stoßen wir auf den Schweizer Jean Etienne Liotard, dessen Miniaturen um so kostbarer sind, als er hauptsächlich als Pastellmaler bekannt ist. Erwähnenswert ist unter vielen anderen ein Kinderbildnis des Herzogs von Reichstadt, des unglücklichen Sohnes Napoleons I. und der Erzherzogin Marie Louise. 

Auch die Porträts von Kaiser Leopold II. und seiner dritten Gemahlin Maria Ludovica von Bourbon-Spanien samt den kaiserlichen 16 Kindern (darunter Kaiser Franz II.) fehlen nicht in der Sammlung.